Posts by Basti_E

    Interessant, da habe ich mit meinem LS430 ganz andere Erfahrungen gemacht. Ich bin den W140 (1997) S320 meines Vaters regelmäßig gefahren und habe mir ein paar Jahre später einen E38 740i gekauft. Der war mir im Innenraum immer zu eng, zu schmal, zu flach, zu dunkel - aber der fuhr sich ziemlich angenehm. War lauter und direkter als der Mercedes, aber an den 140er habe ich mich kostenmäßig nie rangetraut. Nach einem Jahr wiederum lief mit ein LS430 über den Weg, den ich dann einfach haben wollte und dann auch gekauft habe.


    Im Gegensatz zu den deutschen Herstellen hatte Toyota mit Lexus eine andere Strategie: ein Motor, ein paar Farben, drei Extras, fertig. Da ich die Dunkelkammer vom 7er gewöhnt war, blieb ich bei schwarz-schwarz mit bernsteinfarbenem Holz. Aber im Vergleich zum 7er war das eine Sänfte. Den Motor hat man nie gehört, anfangs musste ich bei roten Ampeln auf die Drehzahl gucken, ob der Motor noch läuft, selbst bei Drehzahlorgien war er immer nur dezent wahrnehmbar, hatte aber ausreichend Kraft in jeder Lebenslage. Die Sitze kamen in der Rangfolge vor denen des W140 und auch vor den hochgelobten Sesseln des Phaeton - die waren spitze, aber Lexus war noch ein bisschen besser und das sogar Jahre vor der Fertigstellung des Phaeton.


    Leider sind Zeitreisen nicht möglich, aber wenn ich die Wahl hätte, würde ich wieder und zwar immer einen LS430 nehmen. Das beste Langstreckenauto, was ich je hatte. Nur eine Sache hat mich jedesmal schlimm genervt, dass man das Navi nicht während der Fahrt bedienen konnte. Aber das war es dann auch schon, auch die Klimasteuerung war kein bisschen schlechter als im Phaeton. Im VW blieben die Mitteldüsen einfach zu, aber im Lexus haben die sich sich dauerhaft bewegt, das war schon ein Highlight.

    hab vorgestern auch ein Reaction-Video eines Influencers auf die Mopf S-Klasse gesehen.

    Beim beleuchteten Stern (und dem Grill mit stilisierten Sternen) war ich raus.

    Einer S-Tonne nicht würdig.

    Entweder werden wir alle alt und sind ver(w)irrt, oder die Zielgruppe bei Mercedes muss sich tüchtig verändert haben.

    Tatsächlich glaube ich, dass sich die Zielgruppe seit dem W140 sehr verändert hat. Wenn man durch den alten Prospekt blättert, sieht man, wer sich angesprochen fühlt - der Firmenvorstand, der (sehr) gut verdienende Bankvorstand, der vielreisende Industrielle. Keine Sportstars, keine Bitcoinmilliardäre, keine Influencer, wenig Asien, wenig arabische Welt. Und da gehen mit Sicherheit heute reichlich Autos hin, wo sie früher erst als Zweit- oder Drittbesitz gelandet sind.


    Kleine Anekdote dazu: als der W220 auf den Markt kam, wollte ein Bekannter den unbedingt haben und fragte mich, ob ich in den beiden umliegenden größeren Niederlassungen mal gucken könnte, ob es noch welche „zum Mitnehmen“ gibt. Im ersten Autohaus war nichts zu machen (die beiden Aussteller waren schon verkauft) und in der anderen Niederlassung sagte man, dass es eine Warteliste gibt, an der man auch mit einem Koffer voll Geld nicht vorbeikommt. Und seitdem fährt der Kollege zufrieden A8…

    Wir haben drei alte Autos, einen T4 von 1996, einen S211 von 2004 und einen Transit als Camper von 2012. der Transit ist zwar das neuste Auto in der Reihe, hat aber zum Glück auch noch keinen Schnickschnack, kein iPad als RadioKlimaKameraTempomatSitzheizungsSteuerung und so einen Unfug. Einfach Taster und Schalter, alles, wo es hingehört. Wenn ich mit einem der Autos nicht aufpasse, fahre ich gegen einen Baum, ohne dass ein Assistenzsystem mich davon abhalten kann, deshalb lasse ich mein Handy in der Ablage und lese die Zeitung nur, wenn ich irgendwo stehe. Hat die letzten 28 Jahre ganz gut geklappt.


    Vor ein paar Wochen hatte ich pannenbedingt einen aktuellen Golf Kombi, keine Ahnung, ob das schon ein Golf 8, 14 oder 21 war, ich bin da nicht auf dem Laufenden. Jedenfalls hat das Auto selbstverständlich alles an Assistenzsystemen, die ich nicht haben wollen würde und es war echt ein Abenteuer, überhaupt aus der Tiefgarage rauszukommen, weil man eben nicht einfach nur den Schlüssel dreht und losfährt, man muss auch erstmal irgendwas einstellen. Draußen habe ich wieder anhalten müssen, um einen Radiosender einzustellen, dann musste ich ein paar Minuten später suchen, wo der Tempomat eingestellt wird, konnte da aber noch nicht ahnen, dass der Golf gerne im Alleingang Vollbremsungen macht, wenn die Spur sich an einer Baustelle verjüngt und eine Kurve beschreibt, so dass das böse andere Auto halt in echt keine Gefahr war, der Golf sah das anders. Und so ging es einfach weiter, bis ich ihn zu Glück wieder abgeben konnte und in meinen historischen Kombinationswagen steigen konnte.


    Qualitativ war der Golf ganz in Ordnung, kein Highend, aber auch keine Plastikbox. Klar, diese riesigen Displays sind nicht schön, der Tacho hatte als Hintergrund eine Karte, was sehr von den eigentlichen Anzeigen abgelenkt hat, vielleicht gewöhnt man sich da irgendwann mal dran. Aber die Technik hat mich echt gekillt und ich bin kein grundsätzlicher Verweigerer. Für mich (bis auf den Transit - aber das ist auch ne andere Sachlage gewesen) kommt kein Auto nach 2010 auf den Hof, so lange das irgendwie möglich ist.

    Nachdem der Thread im OT Bereich durch OT gekapert scheint, wollte ich zumindest für die interessierte Nachwelt eine Beschreibung mit Lösungsansatz hinterlassen. Also an der Stelle keine Sorge, es ist jetzt alles wieder schick.


    Mein S211 220 CDI Automatik von 2004 mit jetzt 285.000 km zeigte alle o. g. Symptome - mal mehr, mal weniger und auch bereits seit bestimmt 2.500 km. Letztlich blieb das Auto irgendwann einfach stehen, weil es nach einem kurzen Stopp nicht wieder anspringen wollte. Die damit beauftragte Werkstatt hat mir einfach zur eigenen Belustigung ein paar Euros aus der Tasche gezogen mit der absurden Idee, dass sie das Auto damit komplett reparieren, indem ein neuer Kühlerlüfter eingebaut wird. Leergeld und Lehrgeld zahlt man ja immer mal wieder, diesmal war ich eben dran.


    Nachdem ich durch die Anfrage hier im Forum dankenswerterweise sehr schnell Tipps und letztlich den goldwerten Tipp mit Schraube bekam und wir kurzerhand Kontakt aufnahmen, stand das Auto jetzt gut zwei Tage bei ihm. Den ersten halben Tag habe ich mit meinem geringen Wissen tatkräftig unterstützt, hauptsächlich beim Warten auf das Vollwerden der Batterie, die nur noch 11,3 V anzeigte und auch deswegen reichlich Fehler produzierte. Nach der ersten Runde Auslesen meinte selbst der optimistische Schrauber, dass er selten so eine Menge Fehler gesehen hätte. Und das Auto sprang natürlich erst gar nicht wieder an.


    Nebenbei entdeckte er dann noch undichte Rücklaufleitungen an den Einspritzdüsen (wovon mindestens eine auch in naher Zukunft nochmal ne neue Dichtung verdient hat), die ein bisschen Diesel und eben diesen Geruch verteilten, möglicherweise lag hier das Problem mit der lange nachleuchtenden Vorglühlampe nach Motorstart, denn die Glühkerzen taten, was sie sollten und auch die Drehzahlschwankungen könnten hierher stammen.


    Auch nachdem die Batterie über Nacht vollgeladen wurde verlor sie nach ein oder zwei Starts sehr schnell an Kapazität und sank wieder auf unter 12 V ab, wodurch irgendwann wieder das alte Problem auftauchte: Vorglühlampe blieb in Position 2 aus und ein Start war nicht möglich, dafür gesellten sich ABS/ESP defekt dazu. Also gab es eine neue Batterie (AGM 95Ah mit 810 A) und es gab die erste Testfahrtrunde, wonach die Fehler alle gelöscht wurden. Eine zweite Probefahrt zeigte im Anschluss keinerlei neu aufgetretene Fehler an. Das Auto startete zuverlässig, egal wie lange es vorher lief, der ABS/ESP Defekt war weg, das PTS funktionierte (obwohl vorher zwei Sensoren defekt angezeigt wurden), die Vorglühlampe erschien in Position 2 und verschwand nach dem Start direkt wieder. Außerdem sind die Drehzahlschwankungen im Teillastbetrieb weg, das Getrieberuckeln bei kaltem Motor ebenfalls.


    Alles in Allem: die meisten Fehler hat eine kaputte Batterie verursacht, vermutlich auch so lange, dass einige Dinge einfach nicht mehr funktionierten. Mechanisch waren die porösen Rücklaufleitungen sicherlich ein Punkt, aber insgesamt ist es erstaunlich, was eine zu niedrige Bordspannung alles an Auswirkungen hat.


    Da man immer mal wieder von sehr ähnlichen Fehlern liest, wollte ich eben (m)einen Ansatz zur Lösung bieten und mich nochmal sehr bei Schraube und auch bei hapesch bedanken, ohne deren Hilfe ich wahrscheinlich in anderen Werkstätten ein paar große Scheine mehr verloren hätte. Schraube wird mein Auto definitiv für ein oder zwei Wartungssachen wiedersehen und wenn alles nach Plan läuft, bekommt Hapesch auch im echten Leben mal mindestens einen Kaffee ausgegeben - so richtig in echt.

    Nachdem ich jetzt ein bisschen rumgesucht habe mal eine Frage zu den Radios: gibt es ab Werk ein Radio, wo ich ein Handy via Bluetooth koppeln und damit Musik hören kann? Einfach nur, weil ich mich das vorhin gefragt habe.


    Und kann man optisch zwischen 5 oder 7 Gang Automat unterscheiden?

    Das schöne ist, der Volvo läuft, war gerade in der Inspektion und bekommt im Dezember ne frische HU, es ist also nicht dringend. Wenn ich morgen eine E-Klasse finde ist das gut, wenn es im Dezember ist, passt das auch noch. Und das beste beim Autokauf ist, wenn es keinen Druck gibt.


    Die Luftfederung erkannt man an der mittleren Taste hinter dem Wählhebel, oder? Ist die Taste nicht belegt, ist ne Stahlfederung (bis auf S211 hinten) verbaut, richtig?

    Ich würde das auf die Strecke zwischen Ostsee und Dortmund begrenzen, jeweils +- 50km Umland. Aus bisheriger Erfahrung war das Angebot im Norden immer etwas kleiner als in NRW.


    Der Verbrauch meines S80 liegt gemittelt auf die letzten 45.000 km bei 9,2 - damit komme ich ganz gut aus. Weniger ist natürlich immer gut, wer weiß, wie teuer das alles noch wird.


    Mein Vater hatte 2004 mal einen W211 220 CDI, da merkte man die Schwäche erst bei 4 Personen im Auto und leichten Steigungen. Alleine und geradeaus war das ganz souverän.

    Danke für die Links, ich gucke mir das mal an. Rein aus der Praxis: was genehmigt sich der 500er so bei 120 km/h? Und 300.000 km sind auch kein Problem? Da muss doch zumindest wie bei jedem Auto die Wartungshistorie stimmen…

    Willkommen übrigens aus dem Herzogtum Lauenburg. ;) So ein 220 CDI dürfte für dich doch ein gefälliger Genosse sein in der C- oder E-Klasse.

    Danke sehr :winke:


    Ein C ist mir zu klein, der hätte vermutlich nur bis 1996 gepasst. Also von mir aus, nicht das Baujahr des Autos.


    hapesch


    Ostholstein, zwischen Grömitz und Scharbeutz.




    Und ich fühle mich direkt wieder wohl hier im Forum, ganz wie früher. Zwischendurch sogar hilfreiche Antworten wb)

    Dann stehen hier aber fünf Autos rum und das war auch nicht unbedingt der Plan 8) Und die Bastelbude T4 reicht schon völlig aus, der beschäftigt einen ausreichend viel. Der Mercedes soll wirklich gefahren werden, Umweltplakette grün ist wichtig, habe ich vorhin nicht dran gedacht. Hier oben zwar egal, aber ab dem Kamener Kreuz darf man ja ohne nirgendwo mehr abfahren.

    Moin zusammen, nach vielen vielen vielen vielen vielen vielen vielen Jahren Abwesenheit komme ich auch mal wieder hier vorbei. Und weil man natürlich nicht einfach nur so vorbeikommt, komme ich mit Fragen im Gepäck - ich überlege mir aktuell, wieder eine E-Klasse, aber diesmal in Form eines 211er zu kaufen. Mit jetzt 42 Jahren will man es wieder gemütlich haben und souverän durch die Welt gurken.


    Mein letzter Mercedes war ein 210er E280 Vormopf und das liegt genau sechs Jahre zurück. Davor waren es auch mal größere Autos, aber dazu vielleicht an anderer Stelle mehr. Danach waren ein paar Kilometerfresser dabei, über die man nicht unbedingt sprechen muss. Manchmal redet man sich halt ein, dass es in einem Mondeo oder A6 gut auszuhalten ist.


    Nach meinem Umzug vom Ruhrpott an die Ostsee (knapp über Lübeck) verbringe ich doch irgendwie mehr Zeit auf der A1 als geplant. Aktuell düse ich gut 2.500km monatlich hoch und runter, weshalb ich mir vor drei Jahren einen 99er Volvo S80 mit einem wirklich tollen 2,9l Reihensechszylinder gekauft habe - der erledigt seine Arbeit wunderbar. Mit entsprechenden Wartungen und Pflege hält der vermutlich auch noch 500.000km, aber wie das bei mir leider immer so ist, es wird mir langweilig.

    Und wenn man viel im Auto sitzt, kann man sich viele Gedanken machen. Warum auch immer gegen jede Vernunft möchte ich den Volvo verkaufen und mir, wie eingangs erwähnt, einen 211er zulegen. Deshalb brauche ich ein bisschen Hilfe und Inspiration.


    Die Anforderungen sind simpel: so angenehm wie möglich bei jeder Jahreszeit die 500km am Stück abspulen, ohne danach zur Physiotherapie zu müssen. Das kann der Volvo auch sehr gut, aber ich kann doch nicht fünf Jahre lang das selbe Auto fahren… Meistens fahre ich mit Tempomat meine 120 km/h und habe wenig Verlangen, schneller zu fahren. Aber ich möchte trotzdem das Gefühl haben, dass ich könnte, wenn ich wollte. Zum Großteil bin ich alleine unterwegs, einen Beifahrersitz haben ja trotzdem alle Autos. Mehr wird selten benötigt.


    Ob Benziner oder Diesel - keine Ahnung. Bei 30.000 km jährlich kann man sicher beides rechtfertigen, deshalb lasse ich das einfach mal offen. Kombi oder Limo ist eigentlich auch sekundär, beides schöne Autos. Tendenziell gefällt mir die Limo etwas besser, wenn aber das Gesamtpaket in einem Kombi steckt, würde ich dennoch nicht weinen. Da ich sehr selten Stadtverkehr oder Landstraße fahren muss, bleibt es zu 90% bei Autobahn und Richtgeschwindigkeit. Keine Kurzstrecke, die kürzeste Entfernung sind 35 km ein Weg, drunter nehme ich das Fahrrad. Vom Budget her würde ich um 5.000 Euro gucken, bei begründetem Verdacht darf es auch etwas mehr sein.


    Was habt ihr für Ideen, was man da nimmt? Und was sollte man tunlichst meiden?

    Quote

    Original von rodion
    Europa - Spitzengünstig, zum Glück noch keine Schadensfälle, toi - toi - toi


    Ich hab den Voyager bei der Europa versichert und die haben ohne Probleme einen Vollkaskoschaden (Beifahrertür gegen Pfahl) und einen Teilkaskoschaden (Steinschlag - war aber ein großer Stein) bezahlt und mich auch nicht rausgeworfen. Absolut empfehlenswert.

    Quote

    Original von Andinity
    Hey Basti, verstehe ich das richtig, du suchst nen Benz?


    Ja, du hast recht. Langsam aber gemütlich kommt man ja ins Alter für vernünftige Autos...


    Dann doch wohl bitte bei http://www.mercedes.de und dort die Gebrauchtwagensuche nutzen.
    Die meisten anderen Hersteller haben auf ihren Homepages auch Gebrauchtwagenbörsen.
    Viel Erfolg


    Danke, ich werde es mal versuchen.

    Rentner geben aber keine Garantie. Und auf dem Land hier sind nicht nur T-Modelle selten, sondern auch noch welche, die verkauftr werden wollen. Deutschlandweit wäre schon OK, ist ja keine Küchenmaschine oder ein Rasenmäher. Und ggf. kann ich meinen jetzigen Wagen in Zahlung geben.

    Da ich im nächsten Vierteljahr die Anschaffung eines anderen Wagens plane, wollte ich mir schonmal ein paar Angebote anschauen und vergleichen. Was man halt so macht.


    Jetzt "frustriert" es mich etwas, dass mir die Alternativen bei der Suche ausgehen. Außer mobile.de und autoscout24.de scheint es ja nicht viele große Such(t)portale zu geben. Oder wo sind die Geheimtipps? Es sollte auf jeden Fall vom Händler sein, auch wenn das ne Mark mehr kostet. Und ich habe auch keine Lust, mir jede Woche ne Zeitschrift zu kaufen und 1000 Kleinanzeigen zu lesen. Mag sich komisch anhören, aber bequem ist mir lieber.


    Tipps zum Wagen an sich gibt es ja hier mehr als genug, das ist nicht das Problem. Aber die Suche würde ich gerne etwas ausdehnen...


    Die Farbe des verlinkten Autos hatte mein Vater auch beim ersten W140. Ist Ansichtssache, der letzte war dann Smaragdschwarz, der sah um Längen besser aus.


    Also wenn es möglich wäre, würde ich auf Nappa-Leder achten, sieht einfach besser aus, als das normale Leder. Und ein 5-Gang-Automat sollte es auch sein, anfangs waren da auch 4-Gng drin (ich weiß nur nicht genau, ab welchem Bj oder Motor das geändert wurde).


    Was ich dir aber sagen möchte ist die Tatsache, dass die Kiste kaum wirklich sportlich zu bewegen ist. Der wiegt unendlich viel und hat ein absolut auf Komfort ausgelegtes Fahrwerk, wo ich auch nicht dran basteln würde. Denn in so einem Auto will man doch nicht wirklich sportlich fahren, oder? Außerdem frisst die Kiste unendlich an Bremsen, alle 20.000km mussten die bei unseren beiden erneuert werden. Und mein Vater fährt ganz sicher nicht so, dass die Bremsen übermäßig beansprucht werden. Dazu kommt dann noch ein enormer Spritverbrauch.


    Wenn du einen findest, sollte das Scheckheft lückenlos und nachweisbar sein, die hatten anfangs so einige Rückrufe. Weiterhin ist so gut wie jede Reparatur teuer, wenn du es nicht selbst machst. Gleichzeitig ist bei der ersten Baureihe alles das, was irgendiwe mit der Federung zu tun hat eine Schwachstelle. Weil er so schwer ist, schlägt da schonmal gerne was aus.


    Elektrische Problemchen hatten die auch gerne, also die Spiegelanklappdingenskirchen geht schonmal kaputt (und mit nicht eingeklappten Spiegeln kommst du nichtmal bei Mc. D an den Schalter :D ), die Klimaautomatik (an unserem) machte gerne mal, was sie wollte, wenn er eine pneumatische Zuziehhilfe an den Türen hat, sind da auch gerne mal undichte Stellen.


    Ist natürlich einer der schönsten je gebauten Mercedes, aber für kleines Geld kannst du den realistisch kaum bewegen. Außerdem würde ich mind. zu der Mopf 1 raten, die letzte baureihe war natürlich noch schicker und ausgereifter. Also für 4.000 € schätze ich mal, dass du im ersten jahr mindestens die selbe Summe nochmals investieren musst.