Posts by stevehislop

    Bei der Hydropneumatik ist es so , das die Kugel ein Eingangs-Strömungsventil mit feinen Metallblättchen/Shims hat.

    So ist die Kugel beides in einem: Dass Stickstoffpolster trägt das Fahrzeuggewicht und das Eingangsventil dämpft die Impulse.

    Der "Stoßdämpfer" in einem Citroen ist lediglich ein Hydraulikzylinder der alle Impulse 1:1 in die Kugel überträgt.

    Dämpfung und Federung passiert dort wie gesagt in einer Einheit.


    Bei der MB-Version hier, ist die Dämpfung in dem Niveaudämpfer integriert.

    Die Impulse werden also schon im Dämpfer reduziert und die Kugeln tragen lediglich das zusätzliche Ladungsgewicht,

    denn Federn gibt es ja auch noch.

    In wie weit nach dem Dämpfer die Eingangsöffnung der Bulleneier nochmals dämpfen,

    sei mal dahingestellt und ich will es keinesfalls ausschließen.

    Bin immer noch dabei den Komfort an meinem S210 220cdi Avantgarde zu steigern.

    Wenn er einseitig durch ein Schlagloch fährt(Strassen im Siegerland sind eine Vollkatastrophe), springt er sehr schnell wieder hoch.

    Meine Vermutung ist, das er sich dabei eben am dicken Stabi abstützt.

    Wenn man über eine Querfuge fährt , ist alles ok,

    nur eben wenn links und rechts Unterschiede in der Fahrbahnbeschaffenheit sind, wirds ungemütlich.

    Kann mir jemand sagen , welche Stabi´s es gibt und mit welchen Durchmessern, bitte?

    Soooo...jetzt mal die Auflösung meinerseits:


    Es waren also definitiv die hinteren Niveaudämpfer hinüber.

    Einer war sichtbar undicht und der andere konnte das alleine nicht ausgleichen,

    zumal wahrscheinlich durch das Leck auch Luft im System war.


    Ich bin ursprünglich davon ausgegangen das sämtliche Querstreben etc zu tauschen wären, aber das war nicht nötig.

    Es sind generalüberholte Dämpfer reingekommen für knapp 1000,-€, bei denen auch das Gelenk überholt wurde.

    Das war der Spaß definitiv wert.


    Vorne sind jetzt die unteren Querlenker neu mit den Traggelenken und das hat auch einiges bewirkt in Sachen Geradeauslauf und Geräuschkulisse allgemein.

    Denke das ich vorne noch neue Dämpfer einsetze.


    Der Fahrkomfort wurde auf jeden Fall schwerstens gesteigert.

    Ja, es ist ein Mopf/Bj 2002 und die digitale Geschwindigkeit wird richtig angezeigt. Danke für den Tipp!

    AfD ist also nicht demokratisch gewählt? Hmmm..komisch..aber lassen wir das...:)


    Zurück zum Topic:

    Nach einem Jahr mit ca 45tsdkm in verschiedensten Oberklasse-Mietwagen von Europcar und der Wahl einen Firmenwagen zu bekommen, habe ich mich gegen beides entschieden und einen S210 gekauft.

    Der hat zwar noch Baustellen

    (habe gerade 2 generalüberholte Niveaudämpfer für 1000,-€ gekauft , neuer Klimakompressor, Getriebe- + Diff-Ölwechsel und neue Querlenker/Traggelenke vorne, Hardyscheibe, kommen nächste Woche endlich rein) ,

    aber auf der Bahn merkt man davon kaum etwas.

    Das ist für mich auch so etwas dass alte Auto´s auszeichnet:

    sie zwingen einen nicht bei jedem Defekt in die Werkstatt und man kann immer noch mit einbußen weiter fahren.


    Ich bin neulich mit meinem Bruder seinem S212 nach Noordholland und zurück gefahren an einem Tag (9h) und kann nur bestätigen, das die Reihe wahrscheinlich die letzte ist, die mit dieser bewussten Schwere in der Strassenlage konzipiert wurde.

    Faszinierend ist es natürlich auch, mit dem 350er Diesel bei 1500U/pm und 150km/h im 9ten Gang dahin zu cruisen.

    Mein 220er würde dann doppelt so hoch drehen. Trotzdem fährt der 212er nie mit 5,4l , aber dafür hat er auch fast doppelt so viel Leistung.

    Egal, Fakt ist eines: kein neues Auto ist ein guter Invest und man kann nur noch zwischen Pest und Cholera wählen.

    Hallo Zusammen,


    an meinem Neuerwerb ist mir ein Phänomen aufgefallen , dass mir etwas Sorge bereitet:


    Manchmal hängt die Tachonadel fest und springt dann ruckartig hoch beim beschleunigen.

    Also wenn man bei null losfährt und beschleunigt, dann steckt die Nadel kurz bei zB 40km/h fest und springt dann zur 60.

    Wenn ich etwas schneller gefahren bin , dann zeigt der analoge Tacho zum Teil 30km/h zu viel an , wenn man zB von 160 wieder zurück auf 120 ist .

    Beim anhalten steht die Nadel dann auf 30km/h trotz Stillstand.


    Nach einer längeren Standzeit (also ein paar Stunden) geht die Nadel dann nach dem starten in kleinen ruckartigen Schritten zurück auf null.


    Kennt jemand das Verhalten und brauche ich einen neuen Tacho?


    Grüße aus dem verschneiten Siegerland.

    Steve

    Möchtest du neben den anderen Sitzen die Türverkleidungen nicht umbauen?

    Genau: Ich möchte nur die Sitze verwenden, ohne die Türpappen nachzurüsten.

    Befürchte nur, das beim abziehen der Bezüge die Sitzheizung evtl kaputt geht und ich genauso doof dastehe wie vorher.

    Ich habe ja die Basic-Sitze mit den Bedienelementen am Sitzgestell und die Sitzheizung kaputt.

    Jetzt habe ich Sitze in Aussicht mit funktionierender Sitzheizung, aber eben mit den Bedienelementen in der Türe.

    Vielleicht kaufe ich die trotzdem und wechsel nur die Bezüge.

    Geht das denn wenigstens , oder sind auch noch die Bezüge mit verschiedenen Steckern versehen?

    Hier mal die Auflösung:


    2 mal gebrauchte Steuergeräte gekauft, die BEIDE nicht funktionierten.

    Da ich die Stoßstange runter und den Scheinwerfer richtig in der Hand hatte, habe ich das Leuchtmittel noch mal rausgeholt und musste feststellen , das ich das neue Leuchtmittel nicht richtig eingesetzt hatte.

    An dem Blechring der Xenonbirne sind Aussparungen und ich hatte das bei eingebautem Scheinwerfer getauscht und nicht gesehen, dass die in eine Rastnase passen müssen.

    Also neues Leuchtmittel RICHTIG eingesetzt mit dem originalen Steuergerät... und tataaa : funzt!


    Also saß das Problem vorm Bildschirm, wie man in der IT sagt. Bedienerfehler.

    Trotzdem vielen Dank für Eure Hilfe.

    Ich stelle in solchen Schulungen (Ich mache "Train the Trainer" in unserem Unternehmen)

    immer 2 Fragen, die die meisten "Schüler" etwas zum Denken anregen :

    1) Warum liegt auf Bergen wie dem Kilimanjiaro mitten in der Wüste Afrika´s , immer Schnee?

    2) Wieviel CO2 ist überhaupt in der Atmosphäre?

    Das sind beides Fragen aus meinem Physikunterricht in der 6sten Klasse (Ich habe die Bücher noch).

    Wer das nicht beantworten kann versteht vielleicht , das im Fernsehen heutzutage weder tatsächliches Wissen noch die Wahrheit vermittelt wird.

    nur zur Info, da ist Propan-Butan Gemisch drin, das ist schon eine Art Abzocke


    technisch jedoch unbedenklich ...erstmal.... denn die meisten Klimageräte in den Kfz-Werkstätten sind damit kontaminiert, was ich bedenklich finde, ist das das Zeug brennbar ist, deswegen sind die auch nicht zugelassen, warum es immer noch erlaubt ist das Zeug zu verkaufen ist vielen ein Rätsel

    da das aktuelle Mittel R1234f noch viel schlimmer ist :kopfklatsch_bg1:

    Als Kältetechniker stimme ich Dir 100%tig zu.

    Ohne zu sehr ins Detail zu gehen:

    alle "alten" Kältemittel wie R12 sind in jeder kältetechnischer Hinsicht besser ,

    als das was einem heute aus politischen Gründen aufgezwungen wird.


    Sie waren völlig inert (reagierten mit nichts) ,

    hatten niedrige Verflüssigungsdrücke , sowie super große Wärmekapazitäten

    und waren nicht entflammbar.

    Je mehr man in Richtung "organisch" geht,

    desto mehr geht´s in Richtung "entflammbar".


    In Haushaltskühlschränken ist seit >20 Jahren R600a drin= Isobutan.

    Also das was als Gas in Wegwerffeuerzeugen verwendet wird.

    Wenn die Bude brennt, ist das wie ne Bombe im Haus.

    Das "neueste" Kältemittel ist R290= Propan.

    Ja, das selbe Gas was den Grill antreibt:)


    Wenn man sieht was MB für einen Aufwand betrieben hat ,

    um mit CO2 ein völlig untaugliches Kältemittel für ihre Klimaanlagen zu verwenden,

    weiß was das für eine unnötige Verkomplizierung verursacht

    (wassergekühlte Kompressoren, alles mit harten Rohren,

    wg dem hohen Verflüssigungsdruck von 80-120bar, etc).


    Wie kommts historisch?

    Als das DuPont/Hoechst-Patent für Freon/R12 auslief in 1980,

    hat man über Lobbyismus und basierend auf völlig unzureichenden Satelliten-Daten ,

    das Montreal-Protokoll verfasst und alle FCKW-basierten Kältemittel damit verteufelt.

    Ratet mal , wer als einziger schon ein patentiertes Ersatzmittel in der Schublade hatte?

    Jupp!: Hoechst und DuPont.

    Es war die größte Marktbereinigung und Vernichtung von Konkurrenten,

    aller Zeiten in dem Business.

    Dichlorodifluoromethane/R12 in der Atmosphäre? 280ppt.

    Das sind "Parts per Trillion" Teile pro Billiarde oder 0,000000000028%.

    Der Witz hat leider keine Pointe.


    Möchte keine politische Diskussion lostreten:

    wer sich unterhalten möchte über das Thema, kann mir gerne eine Nachricht schicken.



    Bin heute nochmal gefahren und eigentlich ist dieses unangenehme stoßen , nur beim überfahren von Querfugen.

    Es fühlt sich an, als hätte die Dämpfung zu wenig "Zugstufe". Also das einfedern ist ok, aber das ausfedern geht zu schnell.

    Ist das vielleicht typisch für das Avantgarde-Fahrwerk? Ich bin momentan etwas ratlos ....und : nein die Dämpfer sind nicht abgerostet- der Wagen kommt aus Graz und hat sehr wenig Rost.

    Tja...wie geht man der Sache auf den Grund?