War bei meinen beiden LPG Benzen auch der Fall.
Posts by thomsy
-
-
Im S210 hatte ich einen der (mittlerweile) wohl seltenen senkrechten Ringtanks anstelle des stehenden Reserverades links im Kofferraum. Im S211 einen liegenden Tank in der Mulde des Reserverades.
In beiden hatte ich das Notfallset mit dem Dichtmittel und dem kleinen Kompressor dabei.
In den 45 Jahren, die ich am motorisierten Straßenverkehr teilnehme, hatte ich bisher vier Reifenschäden. Zwei davon am Motorrad...
Insofern halte ich die Abwesenheit eines Reserverades (zumindest bei den hiesigen Straßenverhältnissen) für ein vertretbares Risiko. Mein GLK hat auch keins an Bord.
Und bevor gefragt wird: Meine "Jahreskilometer" liegen ziemlich konstant bei ca. 20tkm. Da kommen inzwischen etliche pannenfreie Kilometer zusammen...

-
Ich hatte in meinem S210 mit dem M112 eine Anlage von BRC die der Vorbesitzer selbst eingebaut hatte
. Bis die vernünftig lief, musste das Auto ein paar Mal in eine Werkstatt, die auf LPG-Einbauten spezialisiert war. Danach gab es dann keine weiteren Probleme.In meinem S211 mit dem M113 war eine Anlage von Prins, die funktionierte eigentlich immer problemlos, gelegentliche Wartung natürlich vorausgesetzt.

-
In der Größenordnung lag der Verbrauch bei meinem E500 auch sofern nichts ungewöhnliches passiert ist.
-
Da kann ich nur zustimmen. Der Verbrauch laut BC ist immer nur ein Schätzwert, das habe ich schon bei diversen Autos festgestellt.
Bei meinen Fahrzeugen mit LPG-Umrüstungen (Kia Clarus-Kombi, S210 240er mit M112 2,6l und S211 E500 mit dem M113) lag der Verbrauch auf LPG ziemlich zuverlässig um ca. 20 % über dem im Benzinbetrieb. Der E500 hat unter idealen Bedingungen nie unter 12 l LPG gebraucht, konnte aber vor einem 2t-Wohnwagen auch mal locker 20 l wegmachen...

Das waren dann aber auch keine Werte vom BC sondern nach dem Tanken errechnet, es lebe der Dreisatz.

-
Seit meinem Wechsel vom ML (W166) zu meinem GLK (X204) vermisse ich die RFK schon etwas, speziell beim Anhängen des Wohnwagens. Den bewegt man mit seinen knapp zwei Tonnen immer nur mühsam in die richtige Position zum ankuppeln. Und immer nur dafür den Mover in Betrieb zu nehmen, widerstrebt mir auch ein wenig...
Scheinbar gibt es wohl auch für das Audio 20 Möglichkeiten einer Nachrüstung, aber vorher gibt es andere Prioritäten.
-
In meiner kleinen Welt gehören zu einem Motor auch die Gemischaufbereitung und die Abgasbehandlung. Wenn eine dieser Komponenten einen Fehler hat, nervt das halt.
Und ja: Mein 642 hatte auch schon Adblue und auch Probleme damit.
Ich will deswegen keinen von den Motoren schlecht machen, haltbar und kräftig vor einem 2t Wohnwagen sind die ja, können aber durch das System der Abgasnachbehandlung recht divenhaft sein.
-
Ich auch nicht wirklich. Ich bin gerade von einem OM 642 auf einen 651 umgestiegen. Bin grade schwer genervt von irgendwelchen Adblue Problemen. Bin heute im Urlaub in Dänemark mit Wohnwagen angekommen und habe in 584 km keinen Neustart mehr.

Bin noch in der Gewährleistung vom Händler, sonst hätte ich die Karre wohl schon angezündet.

-
Ihr sollt ja auch nicht mehr so alte Autos fahren...

Da verdient der Konzern doch nix dran

-
Der Fehlerspeicher ist leer.
...allerdings sitzt der LPG-Schalter im Ascher...
Dann ist der Schuldige ja identifiziert, LPG ist immer und an allem Schuld.

(Sorry, ist sowas wie ein Forumsklassiker...
) -
Wie heißt es doch so schön im Lied der Ärzte?
"...und der Tag wird interessanter, wenn man Märchen erzählt..."

-
Eine weitere - mir aus kostspieliger Erfahrung bekannte - Schwachstelle ist die Dichtung des Öl-Wasser Kühlers. Die Dichtung kostet wenig, aber um dran zukommen muss das halbe Auto auseinander.
Gut... Ist etwas übertrieben, man muss schon sehr tief zwischen die Zylinderbänke und dabei äußerst penibel und sauber arbeiten. Denn hier besteht die Gefahr, dass beim Anheben des Ölkühlers Schmutz direkt in die Lagergasse der Kurbelwelle fällt. Auch eine mögliche Ursache für die schon genannten Lagerschäden.
Desweiteren kann ich von einem Kühlwasserverlust über ein defektes AGR-Ventil berichten und von Unpässlichkeiten mit dem Adblue System.
Alles in allem bin ich aber in den letzten zwei Jahren rund 50tkm mit dem OM642 gefahren und muss positiv feststellen, dass das Auto immer gefahren ist. Keine Panne weil der Motor gestreikt hätte.
-
Das war seinerzeit bei meinem S211 auch so. Sporadisch ist er hinten abgehackt, je kälter desto häufiger.
Abhilfe brachten letztendlich nur neue Luftbälge hinten.
-
Ich habe vorhin spaßeshalber mal Google befragt. Da sind mir zumindest Bilder von einem S210 mit einer Liegefläche über einer Eigenkonstruktion mit Staufächern u.ä. angezeigt worden.
Waren allerdings bei Pinterest, da konnte ich mangels entsprechendem Account aber nicht tiefer einsteigen.
Vielleicht gibt es auch eher in Campingforen Erfahrung mit anderen großen Kombis die man auf den S210 übertragen könnte.
-
Kleines Update:
In den letzten Wochen hatte sich ein leichter Kühlmittelverlust bemerkbar gemacht. Eine erste Suche hat ergeben, dass es wohl rund um das AGR-Ventil etwas raussifft. Aber auch das verbuche bei 235tkm als Verschleiß. Mal sehen, ob ich mich da alleine herantraue oder die Dienste einer Werkstatt in Anspruch nehme.
-
Ich habe den OM642 in der Ausbaustufe mit Adblue und 258 PS in meinem ML von 2011, gekauft mit 200tkm. Ich fahre den Wagen seit Juli 2023 und habe in der Zeit ca. 35 tkm draufgefahren. Am Motor waren in der Zeit "nur" die Wasserpumpe undicht und der Ölkühler. Da ich den Wagen mit einer Gebrauchtgarantie gekauft habe, wurden zumindest anteilig die Kosten für Material und Arbeitslohn ersetzt.
Ansonsten hatte ich einmal ein Problem mit der Adblue-Einspritzung und im Sommer bei >30 °C in Kroatien ein paar Tage lang eine leuchtende MKL. Vor Ort auslesen lassen, Diagnose defekter NOX-Sensor. Teil konnte nicht rechtzeitig geliefert werden, ich könnte aber problemlos die 2000 km nach Hause fahren. Nach ein paar Tagen ist die Kontrollleuchte dann wieder erloschen und seitdem auch nicht wiedergekommen.
Diese Aufzählung klingt vielleicht etwas pessimistisch, festzuhalten ist aber, dass das Auto immer gefahren ist, mich nie im Stich gelassen hat und der Motor auch mit dem schweren ML und einem 2 Tonner Wohnwagen am Haken absolut souverän unterwegs ist.
Nicht umsonst war der Motor ja auch längere Zeit im Sprinter im Einsatz. Und wenn man da mal auf die Laufleistungen schaut, dann ist das durchaus beruhigend.
-
Ob die nach 10 Jahren noch kleben....?

-
Nach dem Wechsel der Ölkühlerdichtung bei meinem OM642 hatte ich kurzfristig ein ähnliches Problem. Habe den Wagen dann wieder in die ausführende (freie) Werkstatt gebracht. Der Meister hat ausgelesen und ebenfalls den Differenzdrucksensor als Problem ausgemacht.
Es stellt sich dann aber (glücklicherweise) heraus, dass nur eine Steckverbindung nicht richtig eingerastet war...
MKL hatte ich bei der Aktion auch nicht, nur keine Leistung mehr.
-
Auswendig weiß ich das auch immer nicht, aber 10 sek. Google spuckt folgende Aussage (bei MT) aus:
Es sind nur die M272 Motoren bis Motornummer ...30 468993 betroffen
Insofern sollte Dein Motor "safe" sein.
-
Oh sorry, das hatte ich nicht mitbekommen. Ist ca. eineinhalb Jahre her, dass ich das letzte Mal da war.