S210-Dachreling - einfache Demontage ohne Himmel-Ausbau - Bilder in einem alten Forenbeitrag

  • Tach :) ,


    ich möchte mich um die Befestigungsstellen, Dichtungen etc. meiner Dachreling kümmern (Rostvorsorge natürlich) und bin auf der Suche im Forum auf diesen Archiv-Beitrag von Peter gestoßen, den ich sehr interessant finde. Denn ich brenne nicht unbedingt darauf, den Himmel auszubauen :undweg: .


    Leider sind die Bilder nicht mehr erreichbar.

    Schlummern sie evtl. noch in irgendeinem Speicher des Forums und lassen sich wieder anbinden?

    Oder gibt es da einen anderen Trick, den ich nutzen könnte?


    Merci für eure Tips :) .


    Michael

  • es ist besser wenn der himmel locker im wagen haengt damit du auch besser an die stellen ran kommst.

    damit der himmel dir aber nicht im weg steht ist es ratsammer den auszubauen.

    versuch es erstmal mit alle schrauben loesen und abhaengen.

  • Leider sind die Bilder nicht mehr erreichbar.

    Schlummern sie evtl. noch in irgendeinem Speicher des Forums und lassen sich wieder anbinden?

    die Bilder scheinen nicht mehr auf Imageshack zu liegen, somit keine Chance da ran zu kommne.

    Der User SilverSurfer war das letzte mal vor über 9 Jahren aktiv, also würd ich mir da auch nicht allzu viel Hoffnung machen.


    Wenn Du aber schon den Aufriss mit der Dachreling machst kommt es doch auf den Ausbau des Himmels auch nicht mehr an :/

    Dann kommst Du wenigstens auch überall gescheit ran.


    Viel Erfolg, hau rein :streichel:

  • Ich ziehe das Thema mal hoch, weil es in den nächsten Tagen endlich konkret wird.

    Dabei sieht es nach der "ordentlichen" Methode nach WIS aus. Nur über einen Punkt grüble ich noch: Ist es sinnvoll, die Dachpartien unter den (neuen) Dichtungen vor deren Einbau zu konservieren? :/

    Wenn ja, womit? (Seilfett?)

  • Wenn kein Rost da ist, brauchst Du es nicht, denke ich. Seilfett wird eventuell nicht das richtige sein, weil es vielleicht das Gummi angreift. Das weiß ich aber nicht genau, kann man aber sicher rausfinden.

  • Seilfett greift Gummi nicht an, ich nehme es bspws. auch unter den Türdichtungen am 210er.

    Früher habe ich da (beim Vorgänger) Fluid Film genommen, da sind die Gummis richtig aufgequollen.

  • Ich poliere alle Gummiteile mit Nigrin Polierwachs. Das gibts für verschiedene Farben und lässt die schwarzen Gummis/Dichtungen wie neu aussehen. Es scheint auch als würde es ins Gummi einziehen und weil es Wachs ist schützt es auch

  • Ich poliere alle Gummiteile mit Nigrin Polierwachs. Das gibts für verschiedene Farben und lässt die schwarzen Gummis/Dichtungen wie neu aussehen. Es scheint auch als würde es ins Gummi einziehen und weil es Wachs ist schützt es auch

    Schützt das auch gegen Rost, draum ging es eigentlich.

  • Exakt :) . Es wäre unschön, wenn ich die Dichtungen wechselte und dann nach einer Weile die braune Pest einzöge.

    Aber das mit dem Seilfett klingt doch schon mal vielversprechend. Danke euch für die Tips :thumbup: .


    Den von Drehmomentsjunkie beobachteten Effekt des Polierwachses habe ich regelmäßig auch bei Vaseline bemerkt: der Gummi wurde wieder geschmeidiger. U.a. dichtete die Gummiwulst unter meiner 202-Motorhaube danach wieder effektiv. Dito die unhandlichen Gummidichtungen an den vorderen Innenkotflügeln des 202, aber die hat der 210 (zumindest Mopf) ja zum Glück nicht. Auch meinen Türgummis hat die Vaseline tendenziell gutgetan.


    Und ja: Von dem von StrichAchtHenrik beschriebenen Problem mit FluidFilm hatte ich auch gehört, deshalb halte ich das Zeug von Gummi immer penibel fern.

    Henriks Idee mit dem Seilfett unter den Türgummis werde ich nach dem Entfernen beginnenden Rosts auch ausprobieren - beim Umbau einer Tür haben sich schon ein paar Stellen gezeigt, die irgendwann zu Roststellen werden könnten. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt 8) .

  • So, die Relings-Dichtungen sind erneuert :a050: . Danke noch mal für eure Tips :) .

    Gemessen am Zustand der alten Dichtungen - deren Gummi war spröde und brüchig - war die mehrstündige Aktion überfällig.

    Nebenbei hatte ein Vorbesitzer bei der Montage auf der Fahrerseite vorn mal eben die beiden Muttern eingespart. Ob es daran lag, daß im Inneren an einem Befestigungspunkt eine Winzigkeit Rost zu sehen war - wer weiß.


    Ansonsten waren die Partien am Dach rostfrei :thumbup: . Damit hätte ich beim Zustand der alten Dichtungen, unter denen sich auch jede Menge Dreck angesammelt hatte, nicht gerechnet. Möglicherweise kam die Karosserie (die auch ansonsten gut aussieht) ja tatsächlich aus einem frischen (Grazer) Lacktauchbad...

    An den innenliegenden "Metallblöckchen" an den Relings teilweise etwas Rost, aber nur oberflächlich.


    Unterm Strich scheint mir so eine Dichtungs-Erneuerung bei 210ern mit Dachreling nach plusminus 25 Jahren absolut empfehlenswert. :!:


    Auch wenn das Gefuhrwerke im Innenraum beim Ausbau des Himmels eine streckenweise höchst verdrießliche Aktivität darstellt :h040: . Ich habe den Himmel nicht komplett rausgenommen, sondern nur so weit abgesenkt wie nötig. Allerdings sind einem dann etliche Verkleidungen ständig im Weg, und speziell an die Muttern der mittleren Relings-Befestigungspunkte kam man nur blind per Maulschlüssel heran. Ob dort Platz für meinen Drehmomentschlüssel ist (10 Nm laut WIS), wird sich nächstes Mal rausstellen.


    An den Anleitungen im WIS kann man sich gut orientieren.

    Einzig bei den Metallklipsen der B-Säulenverkleidungen bleiben jeweils die unteren (wie's das WIS sagt) am Türrahmenblech, und nur die Verkleidung wird rausgezogen; die oberen werden aber vom Blech abgezogen (das steht nicht im WIS). Und wenn man, wie das WIS sagt, am Innenspiegel einseitig zieht, um ihn auszubauen, hat man erst mal nur den Spiegel in der Hand, der Fuß sitzt noch drin. Den mußte ich dann separat beherzt rausziehen (aber er ist aus Metall und stabil).


    In einem Rutsch habe ich auch noch die 24 Jahre alten Gasdruckfedern der Heckklappe gegen neue Stabilus gewechselt. Gemessen an dem Gesamt-Gefrickel ist das nur noch Kindergeburtstag; es war aber gut, daß wir zu zweit waren, denn selbst ein neuer Dämpfer konnte die Klappe allein nicht halten, und für das Einklipsen der Dämpfer mußte die Klappe wirklich bis zum Anschlag nach oben gedrückt werden. Eine Dachlatte allein reichte da nicht.


    Ich habe mich beim Montieren der Relings entschieden, die Gummidichtungen erst mal üppigst mit Vaseline zu bedenken, und von dem Zeug landete dann auch einiges auf dem Dach an den Stellen, auf denen die Dichtungen aufliegen.


    Was mir aufgefallen ist: Auf der Beifahrerseite scheint der "Wasserabweiser vorn" (A2106982262) einige Millimeter "zu weit unten" zu sitzen - denn zwischen ihm und dem Dach-Wasserabweiser (A2106905062) gibt es unterhalb der Relings-Dichtung eine kleine Lücke X/ . Eigentlich soll der vordere direkt an den hinteren anschließen.

    Gemeint sind die schwarzen "Leisten", auf deren hinterer die Reling angeschraubt ist und deren vordere sich vorn unten bis unter den Kotflügel zieht. Zwar scheint die Relings-Dichtung die Lücke erst mal abzudecken, aber ein Schönheitsfehler ist das schon.

    Nur scheint mir, um das zu korrigieren, muß glatt der Kotflügel runter.

    Oder hat jemand von euch damit Erfahrungen? :/

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