Getriebenotlauf

  • Hallo Erdlinge,
    so es gibt folgendes Problem : Ich bin gut 7 Monate etwas krank gewesen und habe meinen 320cdi auch so lange nicht gefahren. Bis ich ihn abstellte lief er tadelos. Jetzt läuft er nur noch im Getriebenotlauf. Auch mehrfaches fehler löschen ändert nix. ich habe die Platine in der Schaltkulisse gereinigt und auch das steuergerät gereinigt in dem auch ein wenig Öl war. Leider funktioniert die Diagnose auch nicht.... aber das war schon nach dem ich den Ofen gekauft hatte defekt.


    Was würdet ihr tun um die Diagnose Funktion wieder zu aktivieren? Was sollte ich überprüfen?


    Was kann es noch sein warum er im Notlauf fährt?


    Für die richtige Antwort verlose ich 100,00€ ;) Ihr seht ich bin verzweifelt....


    In der Sternenwarte wollen die mir ohne Diagnose auch nicht helfen....

  • Zu schwacher Akku? Vielleicht hat dem Akku das lange Stehen nicht gut getan und seine Kapazität reicht nicht mehr :hm:

    Niemand sucht sich Herkunft, Aussehen, Behinderung oder sexuelle Orientierung aus. Aber jeder kann sich aussuchen, ob er Arschloch sein will oder nicht.

  • Aus welchem Grund geht die Diagnose nicht ? Wenn OBD II eingebaut ist, also grosse Mops, sind hier noch Daten ausser jene welche die TÜV relevant sind zu lesen?

    Grüsse Karsten


    Ich respektiere Meinungen, aber es ist der Zweifel, dem man seine Bildung verdankt...... (Wilson Mizner)

  • Die 210er haben keine vollwertige OBD 2 Schnittstelle, kann man ein bisschen was auslesen und AU machen.

  • keine vollwertige OBD 2 Schnittstelle,


    Vollkommen richtig. Die OBD II Schnittstelle stellt eigentlich nur Parameter zur Verfügung welche das Motormanagement betreffen. Lambda, Ladedruck wenn Lader vorhanden, Temperatur, Eingang wie Ausgang, Zündfolge bei Reihenmotoren, bei V Motoren getrennt nach Zylinderbänken, ich glaube mich zu erinnern sogar den einzelnen Zylinder bzw. dessen Spule, ob beide Kerzen noch eine Zündspannung erhalten.


    Meine Frage zielte darauf ab, was zu lesen ist, denn ist etwas zu lesen ist der Datenbus nicht defekt. Ich weiss jetzt aber auch nicht ob die Diagnose über den Can Bus geht (An dicker runden Buchse welche von der SD genutzt wird) , wenn ja solltest Du nachsehen ob er überall richtig abgeschlossen ist. Bin was CanBus angeht nicht Firn, aber irgend etwas war da mit Abschluss, er darf nicht offen sein, kann mich natürlich auch irren. Auf alle Fälle handelt es sich um eine serielle Übertragung, die einzelnen Steuergeräte werden einzeln angesprochen, der Multiplexer schaltet das jeweilig gewählte Steuergerät der SD zur Datenübernahme zu. Wie geschrieben, bin nicht der SD Spezialist, kann mich auch irren.

    Grüsse Karsten


    Ich respektiere Meinungen, aber es ist der Zweifel, dem man seine Bildung verdankt...... (Wilson Mizner)

  • Bin was CanBus angeht nicht firm,


    Ich auch nicht, aber mit Ethernet und (lang ists her) PROFIBUS.


    aber irgend etwas war da mit Abschluss, er darf nicht offen sein, kann mich natürlich auch irren.


    Wäre jedenfalls plausibel.
    Kommunikationssysteme

    • mit Übertragungsgeschwindigkeiten oberhalb der einer Buschtrommel und/oder
    • in störverseuchten Umgebungen und/oder
    • mit Weglängen über 1m und/oder
    • mit hohen Anforderungen an Übertragungsqualität

    verwenden Leitungen mit definiertem Wellenwiderstand, die an beiden Enden terminiert sein müssen, im einfachsten Fall mit reaktanzarmen ohmschen Widerständen, deren Wert gleich dem Wellenwiderstand der Leitung ist. Dieser Wellenwiderstand ist eine abstrakte Größe und hängt vom Induktivitäts- und Kapazitäts-Besatz ab, ist also nicht mit dem Ohmmeter an einem Stück Strippe meßbar. Es gibt natürlich geeignete Meßgeräte, aber für deren Preis kaufen andere Leute ganze Autos.
    Sitchleitungen an einem langen Bus sind problematisch; wenn überhaupt zulässig, ist die Länge oftmals beschränkt.
    Teilweise wird der durch die Abschlüsse fließende Strom zur "Leitung unbeschädigt" Prüfung verwendet und bei manchen Zugriffssteuerungsverfahren auch zur Konflikterkennung (wenn mehr Strom fließt, also an den Abschlüssen mehr Spannung entsteht, als nach meinem eigenen Sendesignal zu erwarten, sendet noch jemand).
    <offtopic>

    • Selbst die V.24 Schnittstelle am Computer ist derart spezifiziert; daß sie auch bei groben Abweichungen noch erstaunlich oft erstaunlich gut funktioniert :) , ist ein Extremfall von Postel's law.
    • Das klassische Beispiel, wo korrekte Terminierung essentiell ist, ist das "klassische" Ethernet mit "yellow cable" und Vampir-Taps oder in der absolut gruseligen Variante mit BNC-T-Stücken. Das Kabel ist spezifiziert mit 50Ω Wellenwiderstand, und es muß an beiden Enden mit ohmschen Abschlußwiderständen mit 50Ω abgeschlossen sein. Wenn auch nur einer davon fehlt, geht gar nichts. Auftritt wackeliges T-Stück :h040: .
    • Auch bei SCSI hat wohl jeder schon mit zuwenig oder zuviel (wenn Geräte - vorzugsweise undokumentiert und/oder nicht abschaltbar :h040: - einen internen aufschalten) Abschlüssen gekämpft.
    • Wenn ich mich richtig erinnere, enthält die VMEbus Spezifikation die höchstzulässige Länge von Stichleitungen auf den Steckkarten.

    </offtopic>
    Auf den CAN-Bus treffen alle vier Kriterien zu, also wird mit ziemlicher Sicherheit die Art der Leitungen und der Abschlüsse genau spezifiziert sein. Der wikipedia.de Artikel unterstützt diese Vermutung, gerade den Absatz über Stichleitungen verstehe ich aber nicht so recht.

  • Der CAN braucht an beiden Enden jeweils 120 Ohm, verkraftet aber 100 bis 150 Ohm. Bei kurzen Leitungen wird manchmal auch ein Sternpunkt mit einmal 60 Ohm in der Mitte benutzt.
    Ohne Abschluss funktioniert der überhaupt nicht, weil die Transceiver zwei Stromtreiber haben, die dann eben bei korrekter Terminierung einen Ruhepegel von 2,5V gegen Masse auf jeder Leitung einstellen. Kein Abschluss, kein Strom, kein Spannungsabfall an der Terminierung. Das kann man ja auch mit einem einfachen Multimeter herausfinden. Die Leitungen müssen verdrillt sein, um induktive Störungen auszufiltern und idealerweise haben die noch einen Mantel gegen kapazitive Kopplung. Da ist gleichzeitig auch die Masse.
    OBD1 und 2 verwenden beim W210 aber keinen CAN.

  • OBD1 und 2 verwenden beim W210 aber keinen CAN.


    rein intersse halber, was liegt dann an der 35 poligen Buchsen an. Ich nehme an zu wissen, dass jedes Steuergerät einen Pin hat, der Multiplexer welcher mittels SD oder anderer Software angesteuert wir das jeweilige Steuergerät direkt anspricht, Daten lesen und Schreiben kann.

    Grüsse Karsten


    Ich respektiere Meinungen, aber es ist der Zweifel, dem man seine Bildung verdankt...... (Wilson Mizner)

  • Kommunikationssysteme


    Danke für den Beitrag, jedoch für fast Alle Fachschinäsisch... sorry, Du gibst Dir Mühe und dann ne Watschen, ne so ist es nicht gemeint, nur im Forum sind Leut aus allen Schichten, nur halt bis auf ein paar Einzelne, verstehen es die Meisten nicht. Also, bitte nix für ungut... 8)

    Grüsse Karsten


    Ich respektiere Meinungen, aber es ist der Zweifel, dem man seine Bildung verdankt...... (Wilson Mizner)


  • Danke für den Beitrag, jedoch für fast Alle Fachschinäsisch... sorry, Du gibst Dir Mühe und dann ne Watschen, ne so ist es nicht gemeint, nur im Forum sind Leut aus allen Schichten, nur halt bis auf ein paar Einzelne, verstehen es die Meisten nicht. Also, bitte nix für ungut... 8)


    Kein Problem.
    Es war mir klar, daß nicht jede/jeder alles verstehen würde.
    Aber hoffentlich kam wenigstens rüber, daß man die simpel aussehende verdrillte Zweidrahtleitung des CAN nicht einfach durch Klingeldraht ersetzen sollte.
    Und vielleicht fand die/der eine oder andere Interessierte ja ein paar Stichworte für wikipedia.

  • Bei kurzen Leitungen wird manchmal auch ein Sternpunkt mit einmal 60 Ohm in der Mitte benutzt.


    Ah, so ist das also zu verstehen. Ich hatte mich gefragt, was in aller Welt ein 60Ω Widerstand an einem Abzweigpunkt mitten an einem langen Bus zu suchen hat.

  • rein intersse halber, was liegt dann an der 35 poligen Buchsen an.


    Ich meine, dass es K-Line ist, weil dafür eine Leitung reicht. Für jedes Steuergerät eine Leitung, die vom Motorsteuergerät liegt auch an der OBD2-Buchse, falls vorhanden. Das Protokoll könnte KWP2000 sein, aber da müsste ich nochmal nachschauen.

  • Ich meine, dass es K-Line ist, weil dafür eine Leitung reicht. Für jedes Steuergerät eine Leitung, die vom Motorsteuergerät liegt auch an der OBD2-Buchse, falls vorhanden. Das Protokoll könnte KWP2000 sein, aber da müsste ich nochmal nachschauen.


    Da der Freundliche immer an die 35polige geht wohl alles.


  • Kein Problem.
    Es war mir klar, daß nicht jede/jeder alles verstehen würde.
    Aber hoffentlich kam wenigstens rüber, daß man die simpel aussehende verdrillte Zweidrahtleitung des CAN nicht einfach durch Klingeldraht ersetzen sollte.
    Und vielleicht fand die/der eine oder andere Interessierte ja ein paar Stichworte für wikipedia.

    Also sind der Can bzw. Datenleiter 2 braune miteinander verdrillte bzw. verdrehte Kabel? Ich habe nämlich solche abgeschnittenen im Fahrzeug gefunden

  • Wenn du im Motorraum (Sicherungskasten) an die runde Diagnose Dose gehst kannst du den Wagen nicht auslesen?


    Die erwähnten Abschlusswiderstände für den CAN Bus die hier angesprochen wurden, werden über die Potentialverteiler
    realisiert, dort sind 120 Ohm Widerstände drin. Wenn es aber da ein Problem gebe würde nicht nur das Getriebe spinnen.

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